Yoga Leben

Alles ist in Bewegung.

 Alles kommt und geht.

Da ist nichts, was wir festhalten könnten. 

Beständig ist nur das Fließen. 

Achtsamkeit weckt in uns die Fähigkeit, 

dieses Fließen und zugleich die Ruhe 

in aller Bewegung zu erfahren. 

(Willigis Jäger)

Atem

Der Atem spielt im Yoga ganz allgemein eine Hauptrolle. Dabei ist es erst mal wichtig, zu spüren, wie du überhaupt atmest.   Fließt der Atem schnell oder langsam, ruhig oder unruhig, tief oder flach? Indem du dir mehr und mehr deines Atems bewusst wirst, ihn so spürst, wie er ist, ohne zu beurteilen oder zu verändern, kannst du diese innere Haltung allmählich auch in den Umgang mit dir selbst und mit anderen einfließen lassen. Du bleibst auch im vielleicht hektischen Alltag ganz bei dir. Die  Beobachtung deines Atems ohne Wertung bringt dich ganz unmittelbar in den gegenwärtigen Moment, in dem es nichts anderes zu tun gibt als wahrzunehmen.

Und diese Wahrnehmung des Atems führt dich speziell im TriYoga auch gleich zum nächsten wichtigen Element, der Bewegung.

 

 

 


Ich atme ein und ich weiß,

dass ich einatme.

Ich atme aus und ich lächle.

Ich atme ein und ich weiß,

dass ich lebendig bin.

Ich atme aus

und ich lächle dem Leben zu - dem Leben in mir

und um mich herum.

(Thich Nhat Hanh)

Bewegung

Dein ganz eigener Atem gibt den Rhythmus vor, nach dem sich dein Körper bewegt. Im TriYoga werden klassische Yoga-Asanas (Körperhaltungen) gelehrt, die aber auf einzigartige Art und Weise miteinander verbunden sind, sodass Bewegungs-, Atem- und Konzentrationsfluss während einer TriYoga-Einheit die ganze Zeit aufrecht erhalten bleiben. Es ensteht ein Zustand von "Meditation in Bewegung". Das wellenförmige Auf- und Abrollen der Wirbelsäule vor dem Halten der Asanas erlaubt der Energie, zum Fließen zu kommen und der Wirbelsäule, flexibel zu bleiben. Im Asana ist die Wirbelsäule lang gedehnt und vermittelt Stabilität. Stabilität und Fexibilität: zwei Grundprinzipien im Yoga, die wir auch brauchen, um dem Auf und Ab im Leben zu begegnen.

 


Ein Asana verleiht Stabilität

und macht glücklich.

(Kali Ray)

Mudras

Mudra (übersetzt Siegel) bedeutet zunächst, mit bestimmten Körperteilen oder mit dem ganzen Körper Stellungen einzunehmen, die die Energie im Körper halten (oder versiegeln).

Im TriYoga werden die Mudras hauptsächlich mit den Händen ausgeübt. Das wohl bekannteste Mudra ist das Aneinanderlegen der Handflächen vor dem Herzen, das unserer Gebetshaltung entspricht. Es wird Anjali-Mudra genannt und unterstützt die innere Sammlung sowie die Wahrnehmung von innerer Ruhe. Die Haltung drückt Demut und Hingabe an das Göttliche oder etwas Höheres, was immer das für dich ist, aus.

Die Mudras werden in die fließenden Übungsabläufe eingebaut. 

So werden Atem, Bewegung und Mudras zu einer Dreiheit, die sich im Namen TriYoga wiederspiegelt.


Mudras helfen,

Stress abzubauen

und steigern

das Wohlbefinden.

(Andrea Christiansen)